In 4 einfachen Schritten zu mehr Sicherheit – ohne Technik-Jargon
01
Fragen beantworten
Beantworten Sie verständliche Fragen zu Ihrem Unternehmen – keine IT-Kenntnisse nötig. "Weiß ich nicht" ist eine ehrliche und wertvolle Antwort.
ca. 10 Minuten
02
Automatische Analyse
Ihre Website und E-Mail-Konfiguration werden automatisch auf Sicherheitslücken geprüft. Ihre Antworten werden mit NIS2-Kriterien abgeglichen.
Wenige Sekunden
03
Report erhalten
Risiko-Score, NIS2-Ersteinschätzung, KI-Notfallplan und PDF-Report – verständlich aufbereitet für die Geschäftsleitung.
Sofort verfügbar
04
Umsetzen & Monitoren
Maßnahmenplan mit Prioritäten umsetzen. Pro-Nutzer sehen den Score-Verlauf und werden bei Änderungen automatisch per E-Mail benachrichtigt.
Laufendes Monitoring
So schützen wir Ihr Unternehmen
Umfassende Analyse in wenigen Minuten – verständlich aufbereitet
Live-Bedrohungsradar
Aktuelle Cyber-Bedrohungen für Ihre Branche auf einen Blick. Branchenspezifische Warnungen basierend auf BSI-Daten, ENISA und Europol – abgestimmt auf Ihre identifizierten Schwachstellen.
Branchen-Benchmark
Anonymisierter Vergleich: Sehen Sie, wie sicher Ihr Unternehmen im Vergleich zu anderen Betrieben Ihrer Branche und Größe ist. Inkl. Kategorie-Vergleich und Risiko-Verteilung.
IT-Dienstleister-Report
Per Klick senden Sie einen technischen Sicherheitsbericht mit allen Schwachstellen und priorisierten Maßnahmen direkt an Ihren IT-Dienstleister – die Brücke zwischen Geschäftsführer und Technik.
Compliance-Checklisten
Interaktive NIS2-, DSGVO- und Cyberversicherungs-Checklisten – automatisch ausgewertet basierend auf Ihren Check-Ergebnissen. Mit Fortschrittsanzeige und konkreten Handlungstipps.
Dark-Web-Monitoring
Prüfen Sie, ob Ihre geschäftlichen E-Mail-Adressen in bekannten Datenlecks aufgetaucht sind. Automatische Analyse gegen Breach-Datenbanken mit Risikobewertung, betroffenen Datentypen und konkreten Schutzmaßnahmen.
Sicherheits-Verbesserungstipps
Personalisierte, priorisierte Tipps mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen – basierend auf Ihren offenen Schwachstellen. Auf Wunsch monatlich per E-Mail, damit keine Verbesserung in Vergessenheit gerät.
Sicherheits-Siegel / Trust-Badge
Zeigen Sie Ihren Sicherheitsstatus auf Ihrer Website – wie ein TÜV-Siegel für Cyber-Sicherheit. Dynamisches SVG-Badge mit Sternen-Bewertung, Einbettungscode und Motivation zum Re-Check.
KI-Sicherheitsberater
Ihr persönlicher KI-Assistent für IT-Sicherheitsfragen. Beantwortet Fragen zu NIS2, DSGVO, Cyberversicherungen, Phishing-Erkennung und mehr – verständlich und praxisnah für Geschäftsführer.
Angriffs-Simulation
Erleben Sie visuell, wie ein realer Cyberangriff auf Ihr Unternehmen ablaufen würde – Schritt für Schritt, basierend auf Ihren identifizierten Schwachstellen. Ransomware, CEO-Fraud, Datendiebstahl und Supply-Chain-Angriffe: verständlich erklärt, emotional wirkungsvoll.
Multi-Standort / Partner-Dashboard
Für IT-Dienstleister und Berater: Verwalten Sie mehrere Kundenunternehmen auf einen Blick. Aggregierte Sicherheitsübersicht, häufigste Schwachstellen, Score-Verteilung und Einzelansicht pro Unternehmen – das zentrale Cockpit für Managed-Security-Partner.
KI-Notfallplan-Generator
KI-generierter IT-Notfallplan für 4 Szenarien: Ransomware, Serverausfall, Datenverlust und Phishing – mit Sofortmaßnahmen, Wiederherstellungsschritten und individualisierter Präventions-Checkliste.
PDF-Report & Maßnahmenplan
Management-tauglicher Report mit Risiko-Bewertung, NIS2-Einschätzung, Notfallplan und priorisiertem Maßnahmenplan. Ideal als Nachweis für Cyber-Versicherungen, Audits und Geschäftspartner.
Cyber-Bedrohungslage 2025
Faktenbasierte Einordnung der aktuellen Bedrohungslage für den deutschen Mittelstand – gestützt auf offizielle Quellen und aktuelle Studien.
Die Bedrohungslage für KMU ist so ernst wie nie
Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden in Deutschland täglich rund 250.000 neue Schadprogramm-Varianten registriert. Im BSI-Lagebericht 2024 wird die Bedrohungslage als "besorgniserregend" eingestuft – ein Befund, der sich 2025 weiter verschärft hat. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind dabei besonders gefährdet: Sie verfügen selten über dedizierte IT-Sicherheitsteams, setzen häufig auf veraltete Systeme und unterschätzen die Wahrscheinlichkeit, selbst zum Ziel zu werden.
Die Bitkom-Studie zum Wirtschaftsschutz 2024 beziffert den Gesamtschaden durch Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen auf 266,6 Milliarden Euro – für 2025 werden Schätzungen von bis zu 289 Milliarden Euro erwartet. Besonders alarmierend: 81 % der befragten Unternehmen waren innerhalb von 12 Monaten von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen. Ransomware-Angriffe, bei denen Firmendaten verschlüsselt und Lösegeld gefordert wird, haben sich seit 2023 nahezu verdoppelt.
Die European Union Agency for Cybersecurity (ENISA) stellt in ihrem Threat Landscape Report 2024 fest, dass 46 % aller Cyberangriffe in der EU auf Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern zielen. Der Grund ist einfach: KMU investieren im Durchschnitt weniger als 5 % ihres IT-Budgets in Sicherheit, während Großkonzerne 15–20 % aufwenden. Gleichzeitig sind KMU oft in Lieferketten eingebunden, die sie zu attraktiven Einstiegspunkten für Angreifer machen – sogenannte Supply-Chain-Attacken.
Der Allianz Risk Barometer 2025 bestätigt: Cyber-Vorfälle sind zum dritten Mal in Folge das größte Geschäftsrisiko weltweit – noch vor Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen. Für KMU ist die Kombination aus begrenzten Ressourcen und steigender Bedrohung besonders problematisch. Laut einer Studie des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben 65 % der KMU keinen IT-Notfallplan und 47 % verfügen über keine regelmäßigen Datensicherungen auf externen Systemen.
Phishing-E-Mails bleiben der häufigste Angriffsvektor: Das BSI berichtet, dass über 60 % aller erfolgreichen Cyberangriffe mit einer manipulierten E-Mail beginnen. Fehlende E-Mail-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC) macht es Angreifern leicht, gefälschte Nachrichten im Namen des Unternehmens zu versenden. Daneben sind unsichere Remote-Desktop-Verbindungen (RDP), veraltete Software ohne Sicherheitsupdates und schwache Passwörter die Haupteinfallstore.
Ransomware ist dabei die teuerste Bedrohung: Laut Bitkom betrug der durchschnittliche Schaden pro Ransomware-Angriff bei deutschen KMU im Jahr 2024 rund 1,46 Millionen Euro – einschließlich Betriebsunterbrechung, Wiederherstellungskosten und Reputationsverlust. Die durchschnittliche Ausfallzeit eines betroffenen Unternehmens liegt bei 22 Tagen. Ohne einen vorbereiteten Notfallplan dauert die Wiederherstellung im Schnitt dreimal so lange.
NIS2-Richtlinie: Neue Pflichten für den Mittelstand
Mit der NIS2-Richtlinie (EU 2022/2555) hat die Europäische Union den Kreis der regulierten Unternehmen erheblich erweitert. Ab der nationalen Umsetzung müssen Unternehmen in 18 kritischen und wichtigen Sektoren – darunter Energie, Transport, Gesundheit, digitale Infrastruktur, Lebensmittel und verarbeitendes Gewerbe – verbindliche IT-Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Die Schwellenwerte liegen bei 50 Mitarbeitern oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz.
Doch auch Unternehmen unterhalb dieser Schwellen können indirekt betroffen sein: Wer als Zulieferer oder Dienstleister in der Lieferkette eines regulierten Unternehmens tätig ist, muss nachweislich angemessene Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 10 Millionen Euro oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes. Das BSI empfiehlt daher allen KMU, unabhängig von der direkten Betroffenheit, eine systematische Bestandsaufnahme ihrer IT-Sicherheit durchzuführen – genau das, was der KMU-SicherheitsRadar ermöglicht.